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GAGFAH halten 21.11.2008
Bankhaus Lampe
Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Frank Neumann, Analyst vom Bankhaus Lampe, stuft die GAGFAH-Aktie (ISIN LU0269583422 / WKN A0LBDT) nach wie vor mit "halten" ein.
Die Zahlen der GAGFAH für das dritte Quartal würden unter den Erwartungen der Analysten liegen. Dies sei durch zwei Effekte hervorgerufen worden. Erstens hätten sich die Aufwendungen für die Integration neu erworbener Portfolien erhöht und zweitens sei die steuerliche Belastung höher ausgefallen.
Auch andere Kennzahlen seien beim Unternehmen vermehrt unter Druck gekommen. So sei ein FFO (Funds from operations) von nur 0,17 EUR je Aktie erzielt worden (Vj.: 0,21 EUR). Die Mieteinnahmen seien in den ersten neun Monaten auf vergleichbarer Fläche um 1,7% gestiegen. Im ersten Halbjahr seien bereits 1,3% generiert worden. Auch der Leerstand auf vergleichbarer Fläche sei gegenüber dem Halbjahr leicht angestiegen und betrage jetzt 4,4% (1.Hj. 2008: 4,3%). Bisher habe dieser regelmäßig gesenkt werden können und scheine nun zu stagnieren.
Im Hinblick auf die Privatisierungen könne die Gesellschaft auf ein weiteres starkes Quartal zurückblicken. Es seien 720 Wohneinheiten mit einer Marge von 37% veräußert worden. In diesem Zusammenhang sei das Ziel der privatisierten Wohneinheiten auf 3.500 bis 4.000 Stück (vorher 2.500 Stück) angehoben worden. Auch in diesem Quartal solle eine Dividende von 0,20 EUR ausgezahlt werden.
Für das letzte Quartal würden die Analysten wieder von einem FFO je Aktie ausgehen, der über den Dividendenzahlungen liegen sollte. Durch eine weiterhin positive Entwicklung der Beiträge aus der Privatisierung von Wohneinheiten und durch geringere Kosten im Zusammenhang mit der Wohnungsbewirtschaftung sollte dies realisierbar sein. Die bisherige FFO-Guidance von 1,00 EUR sei nicht mehr haltbar. In den nächsten Quartalen werde sich zudem vermehrt auf die Privatisierung von Wohnungen konzentriert. Dadurch sollte die Verschuldung sinken.
Bei dieser Aktie seien nach Erachten der Analysten folgende Aspekte zu beachten: Ein Großteil der Umsätze resultiere aus dem schwankungsarmen Vermietungsgeschäft. Die Ausschüttungsquote auf die FFO, die Dividendenrendite sowie der Abschlag auf den NAV (13,97 EUR pro Aktie) seien hoch. Ein Wachstum sei primär nur über Kapitalmaßnahmen möglich. Es gebe Unsicherheiten bezüglich der Bewertung des Immobilienportfolios. Das Unternehmen habe eine hohe Nettoverschuldung (6,4 Mrd. EUR).
Wie zu den Halbjahreszahlen seien der Treiber hinter den Entwicklungen die Veräußerungserlöse gewesen. Da sich aktuell kaum Gelegenheiten bieten würden, das Portfolio weiter auszubauen, und die Optimierung des Bestandes bereits weit fortgeschritten sei, lasse sich kurzfristig auch nur durch diesen Hebel neues Wachstum generieren. Zudem würden die Verkäufe für zusätzliche Geldzuflüsse sorgen.
Das Anlageurteil "halten" der Analysten vom Bankhaus Lampe für die GAGFAH-Aktie hat Bestand. Das Kursziel werde von 4,30 EUR auf 3 EUR gesenkt. (Analyse vom 21.11.2008) (21.11.2008/ac/a/d)
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